Die Klasse 7c erkundet den Vulkanpark und findet Schätze

Das Wetter war günstig als sich  die Klasse 7c am 2. Mai zur Spurensuche in den Vulkanpark begab. Zuvor waren die Grundlagen der Plattentektonik und die wichtigsten Vulkanarten im Erdkundeunterricht besprochen worden. Zwei dieser Vulkanarten soll es in der Vordereifel, nur eine kurze Busfahrt entfernt, gegeben haben.

Beim ersten Stopp am Schlackekegel des Nastberges konnte sich die Klasse davon überzeugen, dass  es vulkanische Aktivität gab. Am Nastberg zeugen eindrucksvolle Schlackewände von starker vulkanischer Aktivität. Hier kann man das Innere des ehemaligen Vulkans zu Fuß inspizieren. Die Aussicht vom Gipfel ermöglicht einen Überblick über die Landschaft. Es ist zu erkennen, wie die Menschen vulkanische Produkte genutzt haben und immer noch nutzen zum Beispiel anhand der Steinindustrie und der Stufen in den Feldern. Hier wurde unter anderem Bims abgebaut, der sich aber erst viel später beim Ausbruch eines anderen berühmten Vulkans, dem Laacher See Vulkan, in der Landschaft abgelagert hat. Beim Aufstieg zum Gipfel hat die Klasse zahlreiche Bimsstücke als Beweis gefunden.

Diese Beobachtungen wurden im Infozentrum Rauscherpark bei einer Führung vertieft. Aber dann ging es auch schon wieder aus dem Museum hinaus in die Natur. Die aufmerksamen Schüler wurden schon auf dem Weg zur Wingertsbergwand, der durch ein Kies- und Steinwerk führt, zu Schatzsuchern. Es gelang einigen Exkursionsteilnehmern eine kleine Sammlung von Hauyinen zusammenzutragen. Der genaue Wert der Funde ist noch nicht bekannt- in jedem Fall handelt es sich um einen großen ideellen Wert, der an einen informativen, und in den Pausen auch geselligen Tag im Vulkanpark erinnert.

S.Schäfer