NaWi-Fahrt 2014 unter weiß-blauem Himmel

15-19-9-2014

Wir, die Teilnehmer der NaWi Kursfahrt, standen am Montag vor dem großen Springbrunnen am Stachus, bereit vier Tage in die Weltstadt mit Herz einzutauchen.

Nachdem der erste Tag der Orientierung diente, stand der Dienstag ganz im Zeichen des Deutschen Museums. Ein sehr engagierter dreistündiger Vortrag führte uns zu einigen Highlights, wie Hochspannungsanlage, Bergbaumuseum und Raumfahrttechnik. Herr Graf, ein ehemaliger Pilot, konnte uns sehr anschaulich die Entwicklung der Fliegerei von Montgolfier bis zum A380 verdeutlichen.

Nachmittags zog uns der Experimentalvortrag  „Flüssiger Stickstoff“ mit praktischer Anwendung des Prinzips von „Leidenfrost“ in den Bann.

Die Stadtgeschichte Münchens brachte uns am Mittwoch die Kunsthistorikerin Frau Dobner näher.

Besonders beeindruckend war für uns der Besuch des Justizpalastes mit dem Originalgerichtszimmer, in dem Sophie und Hans Scholl der Prozess gemacht wurde.

Bei strahlend blauem Himmel machten wir uns am Mittwochnachmittag auf den Weg zur BMW-Welt. Nachdem alle aus der Ehrfurchtsstarre bei diesen Karossen erwacht waren, begann eine ausführliche, dreistündige Führung durch das werkseigene Museum und das Werk. Detailliert hatten wir die Möglichkeit die Entstehung eines Autos vom Blech bis zur fertigen Fahrzeug zu verfolgen.

Den Donnerstagvormittag verbrachten wir im Museum für Mensch und Natur, welches sich im Schloss Nymphenburg befindet. Interaktiv setzten wir uns mit der Genetik und Neurophysiologie auseinander. Bei einem Spaziergang durch den Schlosspark konnten wir die Ausmaße der Anlage bewundern.

Mit Werner Heisenberg im Rücken und der Bavaria vor uns hatten wir dann einen Ausblick aus das am Wochenende beginnende Oktoberfest.

Kontrastreich ging es am Nachmittag in der Ausstellung „Zyklus des Lebens“ weiter.

„Ich war, was du bist, lebendig, du wirst, was ich bin, tot!“ Mit dieser doch überaus drastischen Aussage endete unser Rundgang in der hochinteressanten Ausstellung „Körperwelten“.

Mit mehr oder weniger drastischen bis kunstvollen Plastinaten macht Gunther von Hagens in seiner Ausstellung die Beziehung zwischen Leben und Tod so deutlich  wie in unserem heutigen Leben selten. Man kann wohl für alle Besucher sprechen, wenn man sagt, dass der „Zyklus des Lebens“ einen sehr lebendigen Einblick in das Leben und den Tod gibt und auch einen bleibenden Eindruck bei Einigen hinterließ.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Rathausinnenhof ließen wir am Freitag noch einmal die schönen Tage passieren und begaben uns dann auf eine heiße Rückfahrt.

Münchenpanorama