Arras / FRA

20. - 27. September

Im September waren traditionsgemäß 30 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe zu Gast an einer unserer Partnerschulen in Frankreich, dem Collège J. Bodel in Arras.

Das Programm sah neben Besuchen im Unterricht und dem Aufenthalt in den Gastfamilien die Entdeckung der näheren und weitern Umgebung vor und fand ihren Spannungshöhepunkt in einem Aufzug zum Rathausturm ...

Hier lesen Sie deutsch- und französischsprachige Berichte aus Frankreich :

20. September

Nach 3-stündiger Fahrt machten wir eine Pause in Belgien; danach ging es weiter nach Arras. Als wir um 15 Uhr ankamen, hatten wir noch eineinhalb Stunden Zeit, um die Stadt Arras zu besichtigen, da unsere Corres noch im Unterricht waren. Danach warteten wir gespannt auf unsere Partner, bis wir alle zufrieden zueinander gefunden hatten und zu unseren Gastfamilien fuhren. Dort  angekommen, stellte sich die ganze Familie vor und uns wurden alle Zimmer des Hauses gezeigt. Einige WHGler unternahmen noch etwas mit ihren Corres und am Abend begann dann die für viele erste Nacht in einem französischen Bett.

 

Mardi, le vingt septembre

Après trois heures de route, nous avons fait une halte en Belgique, ensuite nous sommes repartis pour Arras. Vers 15 heures, nous sommes arrivés et nous avons eu encore du temps pour visiter la ville, parce que les corres étaient encore à l'école. Après, nous les attendions curieusement jusqu'à ce que tout le monde se soit retrouvé et nous sommes partis dans les familles d'accueil. Quand on est arrivé à la maison, toute la famille s'est présentée et on est monté dans les chambres. Quelques-uns ont encore participé à de activités en famille et le soir, de nombreux élèves étaient bien contents de passer la nuit dans un lit français pour la première fois de leurs vies.

Giulia, Ann-Kathrin und Freya

21. 9.:

Ausflug nach Paris

Am Mittwochmorgen sind wir um 8 Uhr 35 in den TGV nach Paris gestiegen und kamen nach knapp einer Stunde Fahrt am „Gare du Nord“ in Parais an. Nach dem wir eine kurze Einweisung erhalten hatten, stiegen wir die scheinbar endlosen Treppen zum „Sacré-Coeur“ hinauf. Oben angekommen wurden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt und besichtigten die Basilika. Am „Place Jean Marais“ wurden wir in sechs französisch-deutsche Gruppen aufgeteilt und brachen auf, um die Highlights von Paris zu sehen: Eiffelturm, Triumphbogen, Notre-Dame und den Louvre. Es war sehr interessant, auf den Straßen und in den Geschäften einen Einblick in das Pariser Stadtleben zu erhalten. Leider endete unser Ausflug schon um 19 Uhr, aber der Tag war ein voller Erfolg.

Mercredi matin, nous sommes montés en TGV pour nous rendre à Paris. Après un voyage d’un peu moins d’une heure, nous sommes descendus à la Gare du Nord.

Après avoir reçu des consignes de la part des nos professeurs, on est montés à Sacré-Cœur en suivant des marches qui semblaient sans fin. Quand on est arrivés, nous avons pu adorer la vue sur Paris et visiter la basilique. A la place Jean Marais, on nous a repartis en six groupes franco-allemands et on est partis pour visiter les monuments de Paris, par exemple la tour Eiffel, l’arc de triomphe, la cathédrale Notre-Dame et le Louvre. Notre balade nous a aussi donné une première impression de la vie à Paris ce qui était assez intéressant.

Christian, Nina, Lena

 

22.9.:

Schule und Stadtrallye

 

Gestern war der 3. Tag in Arras. Am Vormittag haben wir uns in der Schule getroffen und darüber geredet, wie es uns in den Gastfamilien ergeht. Danach wurden wir vom Schulleiter Monsieur Braule begrüßt und erhielten eine Führung durch die Schule. Man zeigte uns die Bibliothek, die Mensa sowie das Sekretariat und den Raum des Schulleiters (Frau Pinger hätte wahrscheinlich auch gerne so ein schönes Büro). Danach gingen wir im Wechsel in den Unterricht und in den Informatikraum, um einen Fragebogen zu Paris zu bearbeiten. Ich besuchte mit zwei Mitschülern den Mathematikunterricht der 8. Klasse. Die Schüler lernten gerade, wie man schriftlich teilt…

Um 13 Uhr gab es dann endlich Mittagessen, was dem einen mehr, dem anderen weniger schmeckte. Kurz darauf gingen wir mit Fragebogen und Stadtplan bewaffnet durch Arras und absolvierten eine Stadtrallye. Um 17 Uhr trafen wir uns mit unseren corres in der Schule und gingen zum Bus – das normale Programm war beendet.

Abends ging noch ein Teil der Gruppe zum Bowling – einige Corres, Gasteltern und –geschwister kamen mit. Es gab dann noch ein Essen im Quick, einer berühmt-berüchtigten Fastfood-Kette in Frankreich. Man kann wirklich sagen, dass wir einen wunderschönen Tag in Arras verbracht haben.

Hier, on a passé notre troisième journée à Arras. Le matin, nous avons eu rendez-vous au collège et nous avons raconté comment cela se passait chez nos familles d’accueil. Après, nous avons salue M. Braule, le principal du collège qui nous a fait une visite guidée du collège. Il nous a montré le CDI (centre de documentation et information), la cantine, le secrétariat, la cour et nous a raconté l’histoire du bâtiment dans lequel se trouve actuellement le collège. On a surtout admiré le grand bureau du principal (Mme Pinger ne refuserait certainement pas un bureau pareil). Après, la moitié de notre groupe est allé en cours tandis que les autres se sont rendus dans la salle d’informatique pour remplir un questionnaire sur Paris. Avec deux camarades, j’ai assisté à un cours de maths - les élèves français étaient en train d’apprendre la division ;-).

Vers 13 heures, on a pu enfin déjeuner – les uns ont apprécié le repas plus que les autres. Ensuite, munis d’un plan et d’un questionnaire, nous avons fait un rallye qui nous a menés à travers de la ville d’Arras.

A 17 heures, on a retrouvé nos corres et nous sommes rentrés en bus ensemble. Le soir, certains élèves ont encore fait du bowling avec les corres et leurs familles – n’oublions pas non plus le dîner chez Quick, le fameux fast-food français. On peut vraiment dire qu’on a passé une journée merveilleuse à Arras.

(N.N.)

 

Freitag, 23.9.:

Am Freitagmorgen haben wir uns am Place Victor Hugo getroffen und sind dann zur Lorettohöhe gefahren. Nach einer halben Stunde Fahrt haben wir einen Zwischenstopp am Friedhof in La Targette gemacht. Dort konnten wir in Büchern die Namen von den im 1. Weltkrieg gefallenen Männern lesen. Viele von uns fanden ihre Nachnamen in den Büchern.

Bis 12 Uhr waren wir dann bei den Lorettohöhen, besichtigten Museum und Gelände. Um 13 Uhr waren wir wieder in der Schule und aßen zu Mittag.

Am Nachmittag haben wir zusammen mit unseren Corres eine Foto-Ralley in Arras gemacht. Es gab viele verschiedene Themen : schöne Türen, Blumen , Kirchen…

danse pédagogique ...Doch das Highlight des Tages war wie erwartet der Tanzabend in der Schule. Es wurde viel gegessen, gelacht und sogar die Lehrer haben getanzt.

 

Vendredi, 23 septembre

Vendredi matin on avait rendez-vous place Victor Hugo pour aller à la Lorette . Au bout d’une demi heure de route nous avons fait un arrêt intermédiaire au cimetière de La Targette. Là, nous avons pu lire les noms des hommes qui sont tombés dans le première Guerre mondiale. Beaucoup d’entre nous avons trouvé leurs noms de famille. A midi, nous avons été au mémorial de la Lorette pour visiter le musée et le terrain. A 13 heures nous étions de retour au collège pour déjeuner.
L’après-midi nous avons fait un rallye photo avec les corres dans Arras . Il y avait de nombreux sujets: les belles portes, des fleurs, des églises ….
Mais le point culminant a été la “Soirée dansante” au collège. Il y avait beaucoup de rires, un buffet et même les profs ont dansé ! 

(Nadine)

 

Das Wochenende

Samstag, 24.09.:


Heute war es soweit, der erste Tag mit der Gastfamilie - ohne die anderen, vertrauten, deutschen Gesichter. Die Meinung war gespalten, den meisten deutschen Austauschschülern war es nicht ganz geheuer, zwei ganze Tage ohne ein Wort Deutsch auszukommen, andere, so wie wir, waren gespannt darauf, was man wohl zusammen unternehmen würde. Den meisten hat es aber wohl Spaß gemacht, mal ohne deutsche Kontakte einen Tag in Frankreich zu verbringen und wahrscheinlich sind am heutigen Tag alle ihren Corres ein Stück näher gekommen. 

Die heutigen Aktivitäten waren alle sehr abwechslungsreich, für einige ging es ans Meer, andere erkundeten die Städte Arras und Lille oder hatten ihren Spaß beim Bowling oder vielen weiteren spannenden Dingen. 

(Patrick und David)

 

Kirmes bei LilleEs war Wochenende, das hieß für mich und meinen corres ausschlafen! Nachdem wir uns fertig gemacht  und gefrühstückt hatten, ging es um halb zwölf Richtung Lille auf eine große Kirmes nahe dem Stadtzentrum. Dort stärkten wir uns mit Burgern und Pommes bevor es denn dann auf die Attraktionen ging. Es fing sehr harmlos mit einer Actionshow an auf die ein paar Runden Autoskooter folgten. Mit leichten Verletzungen an Nacken und Bein ging es weiter auf eine Reihe Fahrgeschäfte, unter anderem auf einen sich drehenden Baggerarm, welcher sich auf bis zu 120 km/h beschleunigen konnte! Bei ein oder anderen blieb das nicht so ganz unbemerkt. An einem Schießtand versuchten wir unser Glück, doch es blieb leider nur bei einem kleinen Trostpreis. Weniger Glück jedoch hatten wir auf der Geisterbahn auf der so manche Kettensäge mir jetzt noch nicht aus dem Kopf gehen will. Nach einer kleinen Erholung ging es abends weiter mit einer Achterbahnfahrt. Erschöpft gingen wir zum Auto und man zeigte mir noch die Innenstadt von Lille. Gegen neun Uhr fuhren wir wieder Richtung Arras. Dort aßen wir etwas und dann gingen wir erschöpft in unsere Zimmer um zu Schlafen. Ein Tag mit vollem Erfolg und gutem Wetter.

(Onur)

Samedi, le 24 septembre

Aujourd'hui, c'était quelque chose d’absolument nouveau: Le premier jour à la famille d'accueil - sans les visages trop connus des camarades allemands…

Les avis en étaient ambigus, la plupart de nos copains avaient un peu peur de passer deux jours entiers sans un mot d'allemand en famille, d’autres (comme nous deux) étaient curieux : qu’est-ce qu’on allait entreprendre ou visiter avec la famille d’accueil ?

Nous croyons que la plupart d’entre nous avons  profité aujourd'hui, d’une journée sans un seul mot d’allemand ! Il est probable aussi, que tout le monde se soit rapproché ce jour-là.

Les activités ont été toutes très variées. Certains sont allés à la mer, d’autres ont découvert les villes Arras et Lille ou ils ont eu leur rigolade au bowling et d’autres activités intéressantes.

(Patrick und David)

 

C'était le week-end, ce qui signifiait pour moi et mon corres dormir! Après le petit déjeuner à onze heures et demie, nous sommes allés à Lille pour une fête foraine à grande proximité du centre ville. Là, nous avons mangé des hamburgers et des frites ensemble,  suivaient les attractions. On a commencé très calmement avec un spectacle d'action d’autos tamponneuses. Avec des blessures mineures au cou et à la jambe nous avons continué  plusieurs tours, puis une attraction très rapide, elle pouvait accélérer à 120km / h! Nous avons fait une pause puis nous sommes repartis dans les manèges. Apres avoir gagné des fusils a bille dans des jeux nous sommes passes a un train fantôme. Quand je suis rentré, c’est un homme déguise en mort-vivant avec une tronçonneuse qui ma attrapé la jambe et ma poursuivie avec sa tronçonneuse. J’ai eu très peur. Ensuite je suis monté dans un manège qui tourne dans tout les sens, j’ai eu mal à la tête. Puis je suis monté dans un manège à 4 étages avec plein de pièges.  Après un bref repos dans la soirée nous sommes allés sur un parcours de montagnes russes. Épuisés, nous sommes rentrés à la maison mais avant on me montra la ville de Lille. Vers neuf heures nous sommes retournés en direction d'Arras. La mère de mon correspondant nous a préparé un couscous. Puis pour clore cette journée nous sommes allés dormir, une nuit bien méritée. Ce fut une journée avec un grand succès et avec du beau temps.

(Onur et son corres)

25.9.:

Heute war der letzte Tag des Wochenendes. Die deutsche Gruppe hat verstreut viele verschiedene Aktivitäten genossen. Einige fuhren schwimmen, andere an den Strand. Der wahrscheinlich größte Teil fuhr in ein Spielecenter. Als dort alle mit ihren corres angekommen waren, wurde zuerst einmal in dem oben bereits erwähnten Schnellrestaurant „Quick“ zu Mittag gegessen. Nachdem alle Burger, Pommes etc. in den Mägen verschwunden waren, ging es ab ins Bowlingcenter. Die Franzosen stellten sich dort an die ihnen zugeteilte Bahn, die Deutschen an die ihrige. Es gab einige Nullrunden zu verzeichnen, jedoch auch ein paar Strikes. Nach dem Bowlen haben einige eine sogenannte Laserschlacht gemacht. Diese bestand daraus, dass man in einem dunklen Labyrinth die gegnerische Mannschaft mit einer Laserpistole abschoss, um den Getroffenen für 3 Sekunden zu eliminieren. Die deutsche Mannschaft war dabei nicht besonders erfolgreich, belegte aber immerhin den dritten Platz – von drei Mannschaften. Es war ein sehr lustiger Tag, jedoch gingen jedermanns Gedanken so langsam zum gefürchteten Austauschende am Dienstag.

(Lena)

Wir sind gegen 8:30 Uhr aufgestanden, um gegen 9:00 Uhr an der Kirche von der Famille zu stehen, der Gemeinde der Heiligen der letzten Tage. Die Sonntagsschule dauerte bis 12:00 Uhr. Das Mittagessen zu Hause dauerte fast den ganzen Nachmittag …

(Lucien)

Aujourd’hui était le dernier jour du week-end. Le groupe allemand a profité de beaucoup d’activités différentes. Quelques-uns ont fait de la natation, les autres étaient à la plage. La plupart des gens sont allés au Quick. Ensuite, quand tous les hamburgers, frites avaient disparu dans les ventres, nous sommes allés au bowling. Les français se sont installés sur leur piste et les allemands la-leur. Il y avait beaucoup de tours nuls mais aussi des strikes. Après le bowling, certains gens ont fait une partie au laser game . Il faut tirer sur les équipes adversaires dans le labyrinthe du jeu, pour les éliminer pour 3 secondes . L’équipe allemande n’avait pas beaucoup de succès, mais elle s’est classée troisième sur trois équipes. C’était un jour très drôle, mais les idées de tous sont allé lentement à la fin, car la fin de l’échange est mardi.

(Lena)

Nous nous sommes levés à 8h30. pour aller à l’église de Jésus Christ des Saints des Derniers Jours.  Les cours de  l'église et se sont terminées à 12h00. 

Après nous avons mangé et discuté avec les invités presque tout l’après-midi

(Lucien)

 

26.9.:

 

Dramatische Rettung …

 

Wir, 7 Schüler der 9. Klassenstufe, haben heute ein dramatisches Erlebnis gehabt. Wir wollten nur den Turm des alten Rathauses in Arras besichtigen, doch als wir mit dem Aufzug wieder runter fahren wollten blieben wir plötzlich in 20 Metern Höhe stecken.  Zuerst versuchten wir es mit Klingeln, doch dies wurde nicht erhört.

Nach ca. 10 Telefonaten mit diversen Handys haben wir uns dann mit Herr Wüstehube in Verbindung setzen können, der dann weitere Leute kontaktierte wie die Schule und den Fahrstuhldienst. Vielen Dank an dieser Stelle.

Da in diesem hochmodernen Fahrstuhl eine Lüftung existierte, die aber leider kaputt war, wurde die Luft immer dünner und die Scheiben fingen an zu beschlagen. Nach gefühlten 4 Stunden (die aber eigentlich „nur“ 35 Minuten waren) wurden wir dann endlich gerettet. Nachdem Eintreffen des Fahrstuhldienstes dauerte es weitere 5 Minuten bis der Fahrstuhl uns doch noch sicher aber total durchgeschwitzt nach unten transportierte.

gerettet ...

 

 

Les victimes:

Janik Hoffmann, Ann Kristin Thiel, Maximilian Fries, David Schrey, Patrick Borzik, Lena Anhäuser, Marie Bähren

 

 

 

Der Gegenbesuch: Ziemlich beste Freunde ...