Theateraufführung Momo

Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: Die Zeit.   

(Napoleon Bonaparte)

 

Informationen zum Stück

Momo ist ein kleines Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren. Niemand weiß genau, wie alt sie ist, nicht einmal sie selbst. Sie hat keine Familie und lebt, seit sie denken kann, in einem verlassenen Amphitheater. Sie hat viele Freunde, die sie oft besuchen, da sie eine kostbare Gabe hat, für die sich die Menschen heutzutage kaum noch Zeit nehmen: Sie kann zuhören.

Eine gespenstische Gesellschaft von grauen Herren veranlasst die Menschen- und auch Momos Freunde- immer mehr Zeit zu sparen. So werden sie immer hektischer, gefühlskälter und egoistischer. Sie erledigen ihre Arbeiten hastig und nehmen sich kaum noch Zeit für ihre Mitmenschen. Alle Aktivitäten, die nicht unbedingt für den Lebensunterhalt erforderlich sind, werden eingestellt. Die auf diese Weise eingesparte Zeit geht direkt an die grauen Herren, die nur dadurch existieren können und immer stärker werden.

Momo steht den grauen Herren jedoch im Weg. Mit Hilfe der magischen Schildkröte des Meisters Secundus Minutius Hora nimmt sie den Kampf gegen die Zeit-Diebe auf.

Der Roman, den Michael Ende 1973 verfasste, scheint in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft aktueller denn je.

Aufführungen: Montag, 6.7., Mittwoch, 8.7. und Donnerstag 9.7.
  jeweils um 19:00 Uhr in der Aula des WHG.

Der Eintritt beträgt 8762 Sekunden Ihrer Zeit, über finanzielle Spenden freut sich die Theater-Kasse.