NaWi-Fahrt nach München 2015

Tag 1

Anreise. Morgens um 9 Uhr geht es los vom Neuwieder Bahnhof. Die ersten Wetten werden abgeschlossen wer es mal wieder nicht pünktlich zum Zug schafft. Außerdem ist eins festzustellen: Die Kleinsten haben den größten Koffer. Kerstin und Maxi haben sich wohl in der Zeit vertan und für 2 Monate gepackt. Jetzt wird Ruben noch die Warnweste angelegt, warum kann sich ja wohl jeder selbst beantworten, und los geht's.

Zug bis Koblenz, dann bis Karlsruhe und zum Schluss bis München. Im Zug beschäftigt sich jeder selbst und irgendwie auch ganz speziell. Frau Schmolz macht die Hälfte der Schüler beim Kartenspielen fertig, sogar Erik stehen schon die Tränen in den Augen. Herr Wassong löst ne Matrix zum Bierverbrauch der Schüler und bemerkt dann, dass es vielleicht besser wäre Ruben zusätzlich noch ne Leine anzulegen. Erik schafft es während der 5 stündigen Zugfahrt 2 international anerkannte akademische Abschlüsse zu erlangen und Lars sein Handy 2 mal vollständig zu entladen.

Endlich angekommen. Nachdem die Zimmer bezogen sind , treffen sich alle auf dem großen Balkon wieder. Frau Schmolz erzählt Schwänk um Schwänk aus ihrer Jugend. Herr Wassong ist leider nicht zu sehen. Das liegt daran, dass er den Bierverbrauch wohl doch wesentlich geringer eingeschätzt hat als er eingetreten ist. Die Matrix ist dahin!  Jetzt ist er wohl gezwungen alle Brauereien zu informieren. Die bayerische Wirtschaft floriert. Spass beiseite. Wenn wir mal ein Bier getrunken haben dann war es alkoholfrei.

Abendessen. Jetzt wird erstmal Grundlage geschaffen. Ruben pfeift sich Nudeln für eine 4-köpfige Familie in den Kopp. Danach machen sich alle fertig zum gemeinsamen Spaziergang in die Stadt. Nachdem so die wichtigsten Ziele abgeklappert worden sind gehen wir gemeinsam ins Augustiner Brauhaus. Allerdings etwas abgelegener. Es handelt sich um einen absoluten Geheimtipp langjähriger Studenten. Wenn die nicht wissen wo man gut feiern kann dann weiß es keiner. Dank der Möglichkeiten einer WhatsApp-Gruppe stellt sich schnell heraus, dass die Lehrer auch in einem der berühmten Brauhäuser gelandet sind.

Auf dem Rückweg machen wir noch kurz halt im McDonalds. Doch dieser Besuch lässt den Abend zumindest für einige sehr ergreifend enden. Man kann einfach nicht an den vielen Flüchtlingen vorbei laufen ohne Mitleid zu verspüren. Doch was will man machen. Zum Mecces gehen und Essen kaufen! Und das haben dann auch viele gemacht und an die Bedürftigen verteilt. Ich für meinen Teil habe noch nie jemanden gesehen, der sich so über einen labbrigen Hamburger gefreut hat, wie der Mann, der mir aus Dankbarkeit um den Hals fiel. Diese Erfahrungen lassen einen mal wieder spüren, wie dicht Freude und Leid zusammen liegen.

Tag 2

Nachdem sich alle fertig gemacht haben ging es mit der S-Bahn nach Dachau ins KZ. Allerdings war noch ein Telefonat mit den heimischen Banken von Nöten, da jemand am gestrigen Abend wohl nicht in der Lage war auf sein Portemonnaie auf zu passen. Man lässt den vergangenen Tag Revue passieren und stellt fest: Viel haben wir nicht gelernt, aber dafür was für’s Leben: Ein Schnitt ist das Bier, welches man zuletzt am Abend trinkt. Das Glas wird nicht schräg sondern gerade am Zapfhahn angesetzt - Quasi nur Schaum. Deshalb ist mir so ein Schluss-Maß schon etwas sympathischer!

Jetzt ist erst einmal eine Führung durch die Gedenkstätte angesagt. Mit einem wirklich kompetenten und netten Guide geht es durch die Anlage. Von der Registrierung bis zum Tod eines Häftlings durchlaufen wir alle Räumlichkeiten des Konzentrationslagers. Allerdings mit wirklich mulmigen bis wütenden und sehr traurigen Momenten sind alle mehr oder weniger ergriffen von den vielen tausend Schicksalen der Opfer und Brutalitäten der Nazis. Aufgrund vieler angeregter Fragen wird die Führung um fast eine ganze Stunde überzogen. Jetzt soll der Tag aber noch weiter gehen. Trotz der vielen negativen Eindrücke ist es wichtig sich jetzt nochmal zu sammeln und den Tag zu genießen.

Mit Bus und S-Bahn geht es zurück in die Stadt. Wilde Diskussionen über das Mittagessen kommen auf. Die Lehrer wollen uns mit McDonalds abspeisen, doch wir setzten lieber auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung! Wie gut, dass es auf dem Viktualienmarkt für jeden was dabei ist. Leberkäs, Weißwürste und Pfefferbeißer. Gut gestärkt wird sich am Schmolz'schen Fischbrunnen zur Stadtführung aufgestellt.

Unser Stadtführer hat meiner Meinung nach den Beruf verfehlt, Komiker wäre die bessere Alternative gewesen. Nachdem wir im Rathaus im Beisein von hochrangigen Politikern die Entstehungsgeschichte Münchens schauspielerisch nachgestellt und Lars zum absoluten Frauenheld und König gekührt haben ging die Tour auch los. Die geheimsten Ecken Münchens bekamen wir zu Gesicht. Unter anderem eine Synagoge, ein Wasserstoffmolekül, und Klangsteine. Letzteres klingt so unsinnig, wie es auch ist. Unser Guide wurde zum gefeierten Frauenheld. Mit Frau Schmolz händchenhaltend vorne weg wurde sogar der ein oder andere Sprint eingelegt. Warum weiß keiner so richtig. Frau Schmolz war allerdings so glücklich wie zuletzt vor ihrer Hochzeit, aber nach der Führung genauso fertig wie nach’nem Triathlon. Oder wie Lars nach dem täglichen Toilettengang. Der Asamoah sitzt halt nicht gerne auf der Bank. Alle anderen weiblichen Teilnehmer erhielten Kosenamen wie Honigkuchen, Bienenstich und Sahneschnitte, sodass die ganze Gruppe nachher nur noch als Konditorei bezeichnet wurde. Wir hatten aber so den Eindruck, dass unser Stadtführer an den Bäckersjungen mehr Interesse hatte.

In ganz München stehen kleine zeltförmige Holzbaracken, die man für eine Übernachtung mieten kann. Bei einem Gespräch mit ein paar Leuten, die man eindeutig als Hippies bezeichnen kann, erzählt uns eine Frau von dem Projekt. Diese kommt zufällig auch aus unserer Gegend und will unbedingt ein Foto mit uns machen. Klar, wenn ich überlege welche gut aussehenden Menschen mein Foto zieren, würde ich ein ganzes Shooting machen! Herr Wassong bemerkt das Dixiklo ganz in der Nähe und stellt fest: „Auch ein Hippie muss mal Pippi.“

Die Tour endet im englischen Garten am Eisbach, wo man mitten in der Stadt surfen kann. Ein Muss bei jedem Münchenbesuch!

Zurück im Hostel gibt's erst einmal Essen. Marvin stellt fest, dass sein Portemonnaie doch im Koffer ist. Man merkt, dass die Intelligenz der Gruppe immer weiter schwindet. Also wird folgendes eingeführt: Zählt jemand laut bis 3, hauen alle ihre Hand auf die Stirn. Nur des Gruppengefühls wegen. Nach ca. 3 Stunden Beautykur der Frauen und dem ein oder anderen alkoholfreien Bier, was ungefähr genauso schmeckt wie mit der eigenen Schwester zu knutschen, geht es dann endlich in die Stadt. Im Hacker-Pschorr lernen wir zusammen mit unserem Kellner bayrisch: Iridiridi heißt: Irritiere ich dich? Und plötzlich. Wer steht vor uns? Der weltbekannte Adrian Börner und seine Kollegin Elena Braun. So klein ist die Welt. Da fährt man nach München und trifft genau die Gestalten vor denen man sonst weglaufen würde. Spaß beiseite. Wir haben uns natürlich riesig gefreut und uns auch direkt für ein nächstes Treffen verabredet. Auf dem Rückweg zur U-Bahn wird bei einem jungen Mädel (Facebook: Lin da Vida) halt gemacht: Tolle Stimme und super Gitarrenkünste! Das interessierte die Jungs aber am Wenigsten.

Wir überlegen kurz den 4 Chords Song zu performen, verschieben das dann aber lieber auf später. Aber auch dann müssen wir unterbrechen, da 4 Streifenwagen plötzlich in der Fußgängerzone auftauchten. Schlechten Eindruck wollen wir natürlich nicht machen. Die Passanten lächeln uns auf jeden Fall zu. Aber ich glaube eher aus Spott, als aus Anerkennung.

Danach versuche ich noch unsere Kleinste, die Jasmin, in den Mülleimer zu verfrachten. Bringe es dann aber aufgrund von ethischen Gewissensbissen nicht übers Herz. Mülltrennung ist eine ernstzunehmende Sache! In diesem Sinne gute Nacht!

Tag 3

Der Tag beginnt früh. Nachdem wir gestern beim Frühstück ewig anstanden und trotzdem keinen Sitzplatz hatten sind wir heute Morgen als aller erstes, verschmockt wie wir waren, im Speisesaal aufgetaucht. Natürlich nur die, die Manns genug waren sich mit Jogginghose und Badelatschen in den Speisesaal zu setzen. Aufgefallen sind wir trotzdem nicht, denn das allgemeine Publikum, was im Hostel zu Gast war trägt sowas wohl auch in der Öffentlichkeit.

Alle anderen hatten erst einmal Beautyprogramm auf der Agenda, da es um halb 8 auch schon los ging. Das war auf jeden Fall die Aussage von Frau Schmolz abends zuvor in der WhatsApp-Gruppe. Doch später hatte sie uns über ihren perfekt ausgeklügelten und äußerst gerissenen Streich aufgeklärt. Aber nicht alle! Nur die netten und zuvorkommenden Schüler. So kam es dazu, dass wirklich die Hälfte der Gruppe ohne Frühstück um halb 8 vor dem Hostel stand, da sich ja niemals jemand trauen würde die Aussagen unserer Ersatzmama nur ansatzweise in Frage zu stellen! Umso lustiger war es natürlich für alle anderen, die sich wohl gestärkt und gemütlich fertig machen konnten.

Los geht´s zum Schloss Nymphenburg. Man könnte meinen, dass Frau Schmolz immer noch beflügelt von der gestrigen Führung durch die Straßen schwebte. Selbst in der Tram musste sie sich festhalten. Herr Wassong versteht die ganze Aufregung nicht. Wie auch. Er wurde ja schließlich auch keine 3 Stunden von einem hyperaktiven Überlebenskünstler, gleichzusetzen mit einem heißblütigen Brasilianer, bezirzt.

Im Schloss selbst besuchen wir das Museum und erhalten von Frau Schmolz den ein oder anderen hochwissenschaftlichen Vortrag zu Genetik und Nervensystem. Mendel hätte es nicht besser erklären können!  Maxi und ich haben uns allerdings etwas abgekapselt und in dem kleinen Kino des Museums auf die Bänke gelegt. Eine halbe Stunde später wurden wir dann von einer Rentnergruppe geweckt. Selbstverständlich mit großem Entsetzen. Früher hätte es sowas nicht gegeben. Stimmt, hab ich dann zu dem einen Rentner gesagt, früher hatten sie ja auch noch keinen Fernseher.

Dann wurde noch der Garten besucht. David schnorrt sogar den Enten das trockene Brot ab. Und es wird schon wieder Zeit: 1...2...3...Klatsch! Jetzt ab in die Tram. Dann in die Stadt. Mittagessen! Schweinebraten, Currywurst und Leberkäs.

Dann wird hart geshoppt: Wenn man mal in München ist muss ja auch was gekauft werden. Schuhe, T-Shirts, Souvenirs und Lars: Zigaretten. Letztlich enden wir im englischen Garten am chinesischen Turm. Blasmusik und die ein oder andere kalte Spezi machen den Nachmittag perfekt. Nach dem Essen geht es heute etwas früher los. Alle fahren gemeinsam wieder in den englischen Garten. Es wird viel gelacht, gespielt, diskutiert und sich an die Stirn gehauen. Natürlich immer verbunden mit einem lustigen Ereignis von Ungeschick oder mangelnder Intelligenz. Gegen 10 Uhr macht der Garten dicht.

Im Bus überschlugen sich dann die Ereignisse. Eigentlich gar nicht. Trotzdem haben wir es dann doch geschafft, dass 21 Personen nicht aufgefallen ist, dass sie die Haltestelle verpasst haben. Damit haben wir dann natürlich den ganzen Bus unterhalten. Dank dem Lebkuchenherz um Frau Schmolz’ Hals mit der Aufschrift „Mutti“, konnten wir den kleinen Fauxpas wenigstens auf unsere misslungene Erziehung abwälzen. Ein italienisches Lokal musste Insolvenz anmelden, da unser Toilettenbesuch die Wasserkosten sprengte.

In der Tram fiel mir ein sehr lustiger Rentner in den Rücken. Die Frage ist ob er wirklich ein lustiger Kerl war oder ob der nicht mehr so sichere Stand  an seinem übermäßigen Alkoholgenuss lag, den er bestimmt nicht mehr leugnen konnte. Ganz im Gegenteil, er war sogar ziemlich stolz drauf, wollte uns aber nicht verraten in welchen zwielichtigen Bars er sich rumgetrieben hatte. Ich erklärte ihm dann wofür die Stangen in der Tram sind. Danach konnte er sich auch mehr oder weniger alleine aufrecht halten. Unsere Mädels wollte er am liebsten mit heim nehmen und bedankte sich mehrfach für unsere Fürsorge! Selbstverständlich haben wir den armen Mann vollkommen ernst genommen und uns nicht lustig gemacht. Sowas wäre ja auch vollkommen anstandslos und unerwachsen.

Ein paar mal Umsteigen später waren wir dann auch endlich daheim. Im Hostel angekommen ging es noch in die Mountain View Bar. Begrüßt wurden wir von einer etwas korpulenteren Engländerin die Rückwärts von der Bierbank viel.  Warum nur...? Es wurde gesungen und gelacht. Aber hauptsächlich gesungen. Das gute deutsche Liedgut will schließlich gepflegt werden. Um 12 Uhr fielen dann alle todmüde in die Betten.

Tag 4

Morgens geht's mal wieder zu vollkommen unchristlichen Zeiten los. Ab ins Deutsche Museum. Am Karlsplatz gibt’s auch direkt die erste Klatsche. Die Regel: Vertraue niemandem mehr als dir selbst, wird mal wieder bestätigt. Dank einer netten Dame werden wir auf eine nicht vorhandene Baustelle hingewiesen und steigen aus, um danach auch wieder in die gleiche Tram einzusteigen. Naja gut. Frau Schmolz hat ja schließlich die Großstadterfahrung. Spaß beiseite. Frau Schmolz ist sehr kompetent in Sachen Großstadt! Die erkennt die schlimmen Finger sofort! Deswegen müssen Ruben, Lars, Alex und vor allem Erik sich die ganze Zeit an einem Seil festhalten was Frau Schmolz hinter sich her zieht.

Angekommen beginnt auch direkt die Führung. Wasserkraft, Windkraft, Kraftmotoren, Luftfahrt und Raumfahrt stehen auf dem Programm. Die Mädels interessiert es natürlich blendend wie eine Auf-und-Ab-Bewegung in eine Dreh-Bewegung übertragen wird. Nach der Führung sind sie einfach nur froh, dass sie ihr Auto bedienen können. Wie der Motor funktioniert ist egal. Es könnte genauso gut ein Einhorn unter der Motorhaube Fahrrad fahren. 

Zeit für einen neuen Insider: Überall wo es auch nur ansatzweise passt, wird ein kommentierendes Ohoa!! eingebaut. Warum? Weiß keiner. Spaß macht es trotzdem. Um 14 Uhr geht es ab ins Planetarium. Mit einer Vorführung tauchen wir ein in die Grundlagen der Astronomie. Vor allem Ruben hat´s gefallen. Es hat keine 5 Minuten gedauert da fing er an zu schnarchen. Aber sogar Herr Wassong hatte mal einen kurzen Moment von sagen wir mal einem Konzentrationsabbau von 97%.  Auch ihm sei ein kurzes Nickerchen gegönnt. So etwas würde mir natürlich nie passieren. Höchstens bei Frau Grünhäuser im Reli-Unterricht. Oder bei Herrn Selt in Kunst. Oder Frau Wa... Ok das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

Danach hatten alle wieder Freizeit. Die meisten blieben aber im Museum und erkundeten die einzelnen Bereiche. Vor dem Abendessen fuhren die meisten aber doch nochmal in die Stadt. Mehr oder weniger sinnlos wurden von Alex, Maxi, Scheidi und mir noch 40 huhnglaublich leckere Chicken McNuggets verdrückt.

In der Tram wurden abendliche Beschäftigungsoptionen besprochen, doch plötzlich stieg Herr Wassong zu. Zuerst dachten wir er will mit uns nicht in Verbindung gebracht werden und ignoriert uns extra, aber scheinbar waren es doch die altersbedingten Einschränkungen der Sinneswahrnehmung. Natürlich wurde direkt ein Spaß draus gemacht und Herr Wassong bis zum Hostel „gesnaked“. Alle gehen in einer Reihe hinter der ahnungslosen Person her. Ein riesen Feetz vor allem bei Leuten die man nicht kennt.  Im Hostel war das Essen dann auch nochmal lecker. Es gab, wie auch nicht anders zu erwarten, zum 4. Mal Nudeln. Aber egal. Bezahlt ist bezahlt. Die Lehrer haben dann auch direkt angekündigt, dass sie aufgrund völliger Erschöpfung am Abendprogramm nicht mehr teilnehmen. Ich hab mittlerweile wirklich Angst vor dem Älterwerden....

Die eine Gruppe fuhr dann in den Kultfabrik: Ein Komplex mitten in München voll mit Bars und Diskotheken. Ob da der Name so passend gewählt ist...  Im Endeffekt landete die Gruppe auf einer dubiosen Blaulichtparty. Das heißt lauter Polizisten die auf einmal anfangen sich selber daneben zu benehmen. Vor allem für Lars ein absoluter Platz unter Freunden. Mehr oder weniger zufällig kamen wir noch an der Theresienwiese vorbei. Natürlich toll, dass wir pünktlich zum Start des Oktoberfestes wieder heim fahren.  Aber ich hab so das Gefühl, dass dieses kleine Missgeschick unseren Lehrern absichtlich unterlaufen ist.

Bei dem Spiel „Circle of Death“ hatten alle Spaß: Das Spiel führte so weit, dass vor dem Trinken am alkoholfreien Bier ein Paar Aufgaben zu bewältigen waren: 3 mal in die Hände klatschen, Ohoa!, Auf den Tisch hauen und Desoxyribonukleinsäure sagen. Bei einem Fehler musste wieder von vorne begonnen werden. Völlig bescheuert aber unser Kellner Fathi fand das Ganze auch lustig.

Die 2 Ex-Whg´ler kamen auch noch dazu.

Tag 5

Viel gibt es zum Abreisetag nicht zu sagen. Alles verläuft planlos. Wie immer. Spaß beiseite. 

Eine wirklich tolle Kursfahrt mit super Lehrern geht zu Ende. Wir bedanken uns für die tolle Organisation und die wirklich vielen Freiheiten die wir auf der Kursfahrt zugestanden bekommen haben. Wir hoffen, dass die Woche auch für Sie, genauso wie für uns eine erlebnisreiche und tolle Zeit war, die wir noch lange in Erinnerung halten.

Man muss sich nämlich nochmal bewusst machen: Nächstes Jahr im März zerbricht eine tolle Stufe in viele Einzelteile, die, so wie jetzt nicht mehr zusammen kommt. Die Selbstverständlichkeit sich jeden morgen zu sehen wird dann auf einmal zur gemissten Erinnerung.

Zum Bericht ist noch zu sagen, dass alles was drin steht mit dem nötigen Abstand gelesen werden muss. Es ging nicht darum jemanden bloß zu stellen oder zu verärgern. Vielmehr hab ich versucht einen normalerweise langweiligen Bericht etwas zu versüßen. Selbstverständlich hab ich oft übertrieben oder das ein oder andere Detail dazu gedichtet. Deswegen lacht über euch, lacht über mich und lacht über die coole Woche die wir zusammen hatten!

Janik Hoffmann