Grundschüler experimentieren am WHG

Am 19. und 20. Dezember besuchten Viertklässler der Grundschule Feldkirchen (mit Klassenlehrerin Kim-Kristin Weis), der St. Laurentius Schule Leutesdorf (mit Klassenlehrerin Kim Daheim) und der Sonnenlandschule (mit Klassenlehrerin Ines Rathofer) unsere Schule, um sich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern zu lassen. In der Öffentlichkeit werden diese Fächer häufig als schwierig angesehen, weshalb ihre Förderung dem WHG als MINT-EC-Schule besonders am Herzen liegt. Durch zahlreiche Experimente sollten eventuelle Hemmschwellen für diese Fächer abgebaut werden. Damit möglichst viele Versuche von den Kindern selbst durchgeführt werden konnten, wurden die Klassen geteilt.

Einen Teil des Vormittags verbrachten die Besucher im Physiksaal, in dem mehrere Experimente zum Thema Luft durchgeführt werden konnten. Hierbei ging es zum Beispiel um folgende Fragen:

Wie bekomme ich ein Ei in eine Milchflasche?

Wie vergrößere ich einen Schokokuss so, dass er für eine ganze Klasse reicht? 

Wie kann ich Gummibärchen in einem Teelichtbehälter tauchen lassen?

Nach einer Pause, in der es Waffeln in der Mensa gab, ging es dann zum zweiten experimentellen Teil.

Im Chemiessal beschäftigten sich  die Grundschüler mit dem Indikator Rotkohlsaft, mit dessen Hilfe sie an vielen Alltagsprodukten testen konnten, ob es sich eher um saure oder um seifige Stoffe handelt. Nebenbei entstand hier eine bunte Farbpalette. Die Vorteile eines Superabsorbers in Windeln wurde ebenfalls untersucht. Ein weiterer Höhepunkt im Chemiesaal war das Vorführen von Versuchen wie einer Mehlstaubexplosion und das Herstellen von Elefantenzahnpasta, welche von Schülern des Chemieleistungskurses der MSS 12 durchgeführt wurden.  Ein herzliches Dankeschön an sie sowie an alle anderen netten und kompetenten WHG-Oberstufenschüler, die die Experimente hervorragend betreut haben. Dies geschah zusammen mit den Lehrerinnen Athanasia Böhmer, Margarita Hägele, Kathrin Hermann, Martina Post und Barbara Schütt-Kerber.

Insgesamt waren die beiden Tage sehr erfolgreich. Die Grundschüler sehen die naturwissenschaft-lichen Fächer positiv und unsere Oberstufenschüler konnten ihre sozialen Kompetenzen stärken und sich überlegen, ob die Arbeit mit Kindern sich eventuell mit einem späteren Berufswunsch vereinbaren lässt.

 

Barbara Schütt-Kerber