Erfolgreiche Teilnahme an den Koblenzer Tagen der Chemie

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Max-von Laue Gymnasium in Koblenz und der Universität Koblenz-Landau haben Schüler des WHG die Möglichkeit, in den Sommerferien an den „Koblenzer Tagen der Chemie“, einem neuntägigen angeleiteten Laborpraktikum an der Universität Koblenz-Landau, mit dem Schwerpunkt Organische Chemie, teilzunehmen.

Christoph Tillmann, Julia Neuer, Katja Westermann und Benedikt Schumacher erhielten nun kurz vor Weihnachten ihre Teilnahmebescheinigungen.

Die Teilnahme an den Koblenzer Tagen der Chemie kann zum Erwerb des MINT-EC-Zertifikats im Bereich III „zusätzliche MINT-Aktivitäten“ eingebracht werden und wird bei sehr gutem Erfolg, den alle vier bescheinigt bekamen, mit der höchsten Stufe (15 Punkte) bewertet.

Martina Post

 

 

Koblenzer Tage der Chemie vom 26.07. – 05.08.2016

In den Sommerferien besuchten wir (5 Schüler der 11. und 12. Stufe) die zweiwöchigen „Koblenzer Tage der Chemie“. Diese stellten ein freiwilliges Schülerpraktikum dar, mit dem Ziel einen kleinen Einblick in die Welt der Chemie Studiengänge zu bieten.

So gab es jeden Morgen eine doppelstündige Vorlesung von Herrn Dr. Kunze zu verschiedensten Themen der Chemie, gefolgt von praktischer Arbeit im Labor. Hierzu hat jeder Schüler seinen eigenen Laborplatz zur Verfügung gestellt bekommen, ausgestattet mit allerhand Werkzeugen und Gerätschaften. Es gab für jeden Schüler einige Experimente, die es in eigenständiger Arbeit zu bewältigen galt. So haben wir unter anderem den Wirkstoff der Aspirin-Tablette „Acetylsalicylsäure“ oder auch den bekannten Knicklichtleuchtstoff hergestellt. Um sicher zu gehen, dass das Wissen zu Sicherheitsrisiken, Reaktionsmechanismen und vielem mehr vorhanden war, musste vor Antritt eines Experimentes ein kurzes mündliches Testat abgelegt werden. Nach Abschluss des Experiments wurde der produzierte Stoff einiger Qualitätskontrollen unterzogen. So lieferte beispielsweise eine Infrarotspektroskopie Informationen über die Identität, während mit einer Schmelzpunktbestimmung die Reinheit geprüft wurde.

Das Praktikum bot außerdem auch die Möglichkeit, auf einer eintägigen Exkursion Höhr-Grenzhausen im „Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe-Glas-Keramik-GmbH“, Erfahrungen in die industrielle Anwendung des Fachgebietes, sowie eventuelle Berufsmöglichkeiten zu sammeln. Dort erhielten wir sowohl eine Führung durch das Haus und seine Labore, als auch interessante Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten vieler hochkomplexer Apparaturen.

Abgesehen von den fachlichen Aspekten hat man unter anderem auch das Uni-Leben an sich ein wenig kennen gelernt beispielsweise beim täglichen gemeinsamen Essen in der Uni Mensa und dem Zurechtfinden auf dem großen Campus. Aus den zwei Wochen nehmen wir viele schöne Bilder und Erfahrungen mit auf unseren Weg und empfehlen jedem chemie-interessierten Schüler, ebenfalls an dem alljährlichen Praktikum teil zu nehmen.

Katja Westermann