Calais-Neuwied Vive la tradition!

10. März

Der erste Tag
Am Nachmittag gegen 16:00 haben wir unseren corres abgeholt. Wir hatten nicht mehr so viel Zeit, aber wir haben ihm das Haus und unsere Hühner gezeigt und sind einkaufen gegangen. Danach haben wir noch ein wenig an der Konsole gespielt und dann war der Tag auch schon rum. (FH)

Le premier jour
Après 7 heures en bus, nous sommes arrivés à Neuwied. Nous avons rencontré nos correspondants, et ils nous ont chacun emmené chez eux. Après être arrivés, moi et Friedrich sommes partis faire les courses. Il m’a fait visiter sa maison, et après cela nous avons joués à la console jusqu’au soir, où nous avons regardé la télévision, nous avons mangé et nous sommes partis nous coucher pour le lendemain. (RG)

 

11. März

Heute ging es mit der kompletten Gruppe nach Köln. Köln ist sehr schön und interessant.
Auf der Fahrt saßen deutsche und französische Schüler noch schön getrennt. Als Erstes haben wir auf eigene Faust den Kölner Dom besichtigt und anschließend ging es am Rhein entlang zum deutschen Sportmuseum. Picknick und dann gingen auch schon die Führungen los, auf Deutsch und Französisch. Wer nach einer Stunde genug der Theorie hatte, konnte selbst die Boxhandschuhe anziehen, in einen Viererbob steigen oder auf den höchstgelegenen Sportplätzen Kölns Tennis, Basketball oder Fußball spielen. „Fand ich persönlich sehr cool!“ (Tim) Danach stand die eigene Erkundung der Stadt in deutsch-französischen Kleingruppen an.  Ziele waren weniger die von den Lehrern favorisierten touristischen Highlights der Stadt als vielmehr die „üblichen verdächtigen“ Geschäfte, um kleine Souvenirs und Ähnliches zu kaufen. Das gemeinsame Shoppen war eine gute Gelegenheit die anderen französischen Gastschüler und die Schüler aus der siebten Klasse besser kennenzulernen. Um halb vier waren alle wieder vor dem Dom, und nach der anderthalbstündigen Heimreise wurden wir von unsren Lehrern ins Wochenende entlassen.
Insgesamt hat mir der Ausflug nach Köln sehr gut gefallen und ich fand es sehr schön, den Dom einmal in echt zu sehen und zu betreten, die anderen Corres kennenzulernen und die vielen Sachen im Sportmuseum ausprobieren zu dürfen.
Im Großen und Ganzen ein erlebnisreicher Tag. (NR)


Aujourd’hui, nous sommes allés à Cologne en train. Une fois arrivé là-bas, nous avons visité la Cathédrale, qui est l’une des plus hautes d’Allemagne. Ensuite, nous avons marché jusqu’au Musée du Sport, et c’était géniale de tester les différents sports et d’en apprendre plus sur l’histoire des Jeux Olympiques. Après, nous avons eu un quartier libre dans la ville et nous pouvions acheter des cadeaux pour notre entourage. Cette journée était très enrichissante et amusante, et Cologne est une ville magnifique.
Ma journee s’est tres bien passe, j’ai bien aimé le musée mais j’ai préféré le quartier libre : il n’y avait pas de professeurs pour nous surveiller.  (MC, JI)

 

12. März

Heute sind wir am Nachmittag in die Innenstadt von Neuwied gegangen, Chloé war leider krank, sodass sie nicht mitkommen konnte, sondern zu Hause im Bett bleiben musste.
Das Museum, das wir eigentlich besichtigen wollten, hatte geschlossen, warme Schokolade, Coca Cola und Eis in der „Mona Lisa“ haben uns entschädigt. Dann haben wir uns ein paar Geschäfte in der Fußgängerzone angeguckt und schöne Postkarten gekauft, die wir zuhause beschrieben haben, z.B. mit  Gute-Besserung-Wünschen für Chloé. Sie hat sich sehr gefreut. Das war nett.
Wir haben heute noch viele schöne Spiele wie Monopoly gespielt und am Abend haben wir einen Film geguckt. Deutsch-Französisch natürlich. (MM)

Aujourd´hui,  nous nous sommes levées, puis nous avons mangé une brioche au petit déjeuner avec un chocolat chaud. A midi, nos correspondantes sont allées à l´équitation mais nous, nous sommes restées parce que Chloé est malade. Vers 14 heures nous avons déjeuné des Croques Monsieur. L’après-midi, nous sommes allés au musée de Neuwied mais comme il était fermé nous sommes allés boire un chocolat chaud.  Puis nous avons fait une boutique où nous  avons acheté quatre cartes. En rentrant nous avons écrit un petit mot sur la carte de chacun. Vers 18 heure 45 nous avons dîné du poulet au curry et en dessert une glace à la vanille. Apres, nous avons regardé « Pirates des caraïbes », puis nous sommes allées nous coucher. (CP)

 

Sonntag, 13. März

Heute Morgen sind wir bei einem Mitschüler frühstücken gewesen, das war ganz okay. Danach hat meine Mutter vorgeschlagen, gemeinsam in den Zoo zu gehen. Also sind wir nach Hause gefahren und haben ein wenig gespielt. Cedric gesellte sich noch zu uns, und los ging’s.  Im Zoo stellten wir fest, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee gekommen waren. Sonja, Nele und Saskia waren  mit ihren Austauschschülerinnen ebenfalls da. Abends sind wir mit mehreren essen gegangen. Es war ein schöner Tag. (CB)
Mit Pauline, Mena und Juline ging es heute in die Eishalle. Den Französinnen hat es dort gut gefallen und sie konnten auch relativ gut Schlittschuhlaufen. Nachmittags waren wir bei uns zu Hause, aber leider lag Menas Austausschülerin krank im Bett.  Pauline und ich hatten am Vormittag Pizza gemacht, die wir nun gegessen haben.  Außerdem gab es viele Süßigkeiten und wir haben viel gelacht. Abends wurden alle abgeholt und wir sind relativ früh schlafen gegangen, da der Tag sehr anstrengend war. (SV)

Aujourd'hui, nous avons pris un bon petit déjeuner allemand tous ensemble avec la famille Sprenger.  Nous sommes restés un peu chez eux, puis ils sont venus pour jouer aux jeux vidéo jusqu’à 13 heures.  Ensuite, nous avons été au zoo de Neuwied pour le visiter.  Le zoo est petit mais magnifique !  Quand nous passions devant un animal la famille m’a appris son nom en allemand et moi je leur disais en français.  Nous sommes tous rentrés chez nous en voitures. (LT)

 

Montag, 14. März

Nach einem spannenden und abwechslungsreichen Wochenende, das unsere Austauschschüler in ihrer jeweiligen Gastfamilie verbracht hatten, trafen sich am Montag (endlich) alle Deutschen und Franzosen vor der Schule wieder. Zuerst begleiteten wir die Französinnen und Franzosen zum Raum 355. Während die Austauschschüler in den ersten beiden Stunden offiziell begrüßt wurden, hatten wir ganz normalen Unterricht. Nach der zweiten Stunde holte ich mit meiner Corres Adèle und ihren Freundinnen Stühle und begleitete sie zum Klassenraum der Klasse 8a, in dem sie die nächsten drei Schulstunden verbringen sollten. Für uns, die Klasse 8c, fand in dieser Zeit Französisch- und Geschichtsunterricht statt, wobei wir auch fünf Austauschschüler zu Gast hatten. Es wurde viel erzählt und auch viel gelacht, sodass manche Lehrperson feststellen musste, dass unsere sonst als sehr freundlich geltende Klasse auch sehr anstrengend sein kann. Nach der fünften Stunde trafen wir uns alle vor der Mensa wieder und Adèle sagte mir, dass es in der 8a “très cool” gewesen sei. Wir machten zusammen ein kleines Picknick und schließlich gab uns Herr Weiske die Unterlagen für die anstehende Nachmittags-Rallye. Hannah, Chantal und ich machten uns mit unseren Corres Noémie, Elisa und Adèle als letzte Gruppe auf den Weg. Wir beantworteten vielfältige Fragen auf vielen Seiten, von Friedrich Wilhelm Raiffeisen über das Schärjer-Denkmal bis zu den Preisen beim Friseur Azema. Zwischendurch kauften wir uns ein Eis, das bei den Franzosen sehr gut ankam, und kehrten ein wenig müde gegen 16.00 Uhr zurück zum WHG. Kurz wurde sich über die Rallye ausgetauscht, dann gaben wir unsere Unterlagen bei Herrn Weiske ab und machten uns mit unseren Corres und vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg. (SK)

Le matin du 14 mars, nous avons visité le WHG. C’est très différent du collège Français: J’ai bien aimé la “tradition” avec les bacheliers et leurs murs peints et tout ça. Ensuite, nous avons participé à trois cours qui sont eux aussi assez différents de ceux de France: Par exemple, ce sont les professeurs qui changent de classe et non les élèves comme chez moi. Cependant les classes sont beaucoup moins modernes qu’en France (chez moi il y a des tableaux interactifs et des ordinateurs dans chaque classe). Par contre les salles du WHG sont plus grandes que celles de mon collège. L’après-midi, nous avons fait un rallye avec nos correspondantes dans la ville, nous avons beaucoup ri et on s’est très bien amusés. (AD)

 

 

Dienstag, 15. März 

Heute ging es nach Mainz. Die Busfahrt war lang, aber in Mainz war es dann sehr schön. Als erstes hatten wir Freizeit und durften durch die Stadt gehen. Viele waren im Müller. Dann stand eine Führung auf dem Programm, die uns zuerst ins Gutenberg-Museum führte. Sehr interessant!  Wir durften wertvolle Bibeln in einem Tresorraum sehen, u.a. eine originale Gutenberg-Bibel  (20 Mio. €!) und haben viel über Buchdruck,  damalige Farbe und Papier gelernt. Anschließend ging es mit derselben Führung  durch den Dom und die Altstadt. Im Anschluss hatten wir noch eineinhalb Stunden Zeit in deutsch-französischen Kleingruppen die Stadt zu erkunden. Die meisten Gruppen sind in den „Müller“ und in den „Kaufhof“ gegangen, die es in Frankreich nicht gibt. Außerdem haben sich viele eine Pizza oder eine Brezel am Brezelstand gekauft, von denen es in Mainz an jeder Ecke welche gibt, weil die Brezel für Mainz bekannt ist. Genauso ist das ZDF für Mainz bekannt. In dem ZDF-Laden konnte man sich schöne Souvenirs, zum Beispiel die kleinen Mainzelmännchen, kaufen.

Nach unserer Freizeit sind wir zum Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim gefahren. Das war groß, wir haben Fotos vor dem Denkmal gemacht und Frau Schmidt hat uns die Bedeutung der vielen Figuren erklärt. Anschließend brachte uns der Bus an den Burgen des Mittelrheintals vorbei nach Hause. Am Abend waren wir so platt und müde, sodass wir nach dem Abendessen nur noch (den Text geschrieben haben und dann) ins Bett gefallen sind.  (SM, CF)

Nous sommes allés en bus jusqu´à Mayence où - après un petit quartier libre - nous avons été dans le Musée de Gutenberg, accompagnés d´une guide. Nous avons vu toute sorte de bible et nous avons appris où vivait M. Gutenberg, quand et pourquoi il a inventé l‘imprimerie, finalement nous avons eu une démonstration du fonctionnement de l‘ imprimerie. Puis nous sommes allés visiter la cathédrale de Mayence pour arriver au quartier libre où nous étions encore en groupe à condition de revenir devant la cathédrale à 14h15. Puis nous avons repris le bus pour aller voir un monument historique le « Niederwalddenkmal »,  où nous avons pris plein de photos.  Après nous sommes rentés à l´école et les correspondant nous ont ramenés chez eux. (CD, AD)

 

16. März

Schade, heute sind unsere Corres schon wieder auf dem Rückweg - die Zeit war viel zu schnell vorbei. Wir haben viel gelacht, gemacht, gesehen, gesungen, gesprochen. Kann es kaum erwarten im Mai dann ihre Welt zu entdecken. (CS)
Der Austausch hat meiner Corres und mir sehr gut gefallen. Wir haben uns gut verstanden und freuen uns schon auf den Mai. (CF)

Die Schüler des Austausches