Bundesfinale: Achter wurde Neunter

Sonntagmorgens trafen sich 9 WHG-Schüler und Sportlehrerin Frau Weigel am Neuwieder Bahnhof, um im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia (kurz JtfO) nach Berlin zum Bundesfinale aufzubrechen. Alle waren in die vom Land Rheinland-Pfalz gestellten Trainingsjacken gekleidet und voller Vorfreude auf 3 spannende Trainings- und Wettkampftage an der Regattastrecke Berlin-Grünau.

Als wir nach einer langen Zugfahrt und anschließendem kurzen Fußmarsch an unserer Unterkunft, dem A&O-Hostel Friedrichshain ankamen, wurden die Zimmer schnell bezogen, noch gegessen und sich auch schnell schlafen gelegt, denn am nächsten Tag ging es früh los…

Montagmorgen an der Regattastrecke. Der Ruderachter lag noch auf dem Rheinland-Pfälzer Bootsanhänger und wartete nur darauf, aufs Wasser zu gehen. Davor mussten wir ihn nur noch aufriggern, d.h. die Ausleger am Boot befestigen, um es ruderbereit zu machen. Anschließend konnten wir mit dem Training beginnen. Der Nachmittag stand danach zur freien Verfügung und wir machten uns daran, Berlin zu erkunden.

Am nächsten Tag ging es dann endlich los. Der erste Vorlauf stand auf dem Programm und wir ruderten zum Start der 1000m langen Rennstrecke. „Achtung…...los!“ Das war das Startsignal für das Rennen und daraufhin wurde ein Start mit anschließendem Streckenschlag und Schluss-Spurt gefahren. Doch es reichte nicht ganz. Wir mussten die starke Konkurrenz aus den anderen 5 Bundesländern, die in unserem Vorlauf dabei waren, vorbeiziehen lassen und es im Hoffnungslauf später am Nachmittag erneut versuchen. Dieser verlief etwas besser und wir kamen bis auf eine Sekunde an unsere Gegner heran.

Am Mittwoch hatten wir im Finale B dann noch eine letzte Chance, die wir auch nutzten. Vor dem Rennen trafen wir noch Mitglieder der diesjährigen Ruderolympiamannschaft, u.a. zwei Silbermedaillengewinner aus dem Deutschlandachter), die unsere Motivation noch etwas steigern konnten.

Am Ende der zwei Wettkampftage belegten wir den 9. Platz, womit wir zufrieden sein konnten. Abends trafen sich noch mal alle 4000 Sportler und Sportlerinnen zur großen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle. Der nächste Morgen wurde zum Kofferpacken genutzt und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von unserer Hauptstadt und ab zurück nach Neuwied.

Im WHG-Achter saßen: Jan Lukas Löwen, Kilian Schwager, Felix Kurek, Jan Faulenbach, Paul Lessing, Tobias Hermann, Niklas Rink, Benedikt Witte; Luisa Jaeger (Steuerfrau)