Bohnen, Licht und Mars

Sophia Uhl, Schülerin des Werner-Heisenberg Gymnasiums Neuwied gewinnt 2. Preis beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“.

Am Samstag, dem 27.02., fanden die diesjährigen Wettbewerbe „Jugend forscht“ (15-21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) statt. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ stellten sich bundesweit zahlreiche Schülerinnen und Schülern mit ihren Projekten zunächst auf regionaler Ebene einer Fachjury aus Vertretern von Schule, Universität und Wirtschaft. Auch eine Schülerin und zwei Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums präsentierten ihre Projekte den Experten. Der Wettbewerb Jugend forscht weckt und festigt langjähriges Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, so die Regionalbeauftragte des Wettbewerbs, Nicole Otto.

Samstagmorgen 8 Uhr: Im gerade erst fertiggestellten Tech-Center der Firma Lohmann und Rauscher in Neuwied ist schon viel los. Plakate werden aufgehängt, Anschauungsmaterialien und Experimente vorbereitet. Nach der Begrüßung durch den Patenbeauftragten Herrn Dr. Barth von der Firma Lohmann und Rauscher, der dieses Amt seit nunmehr 40 Jahren begleitet hat, steigt so langsam die Nervosität. Um 9 Uhr beginnen die Juroren mit ihrem Rundgang und lassen sich von den Jungforscherinnen und Jungforschern ihre Arbeiten erklären, stellen interessiert Fragen und geben Tipps zum Weiterforschen.

Unter den über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 51. Jugend forscht Wettbewerbs waren auch die WHG-Schüler Sophia Uhl (Jgst.7) und Niklas Hollmann (MSS 11) und ihre Betreuer, Herr Hilbert, Frau Schmidt und Frau Schmolz. Sophia Uhl untersuchte in ihrer Arbeit mit dem Titel: „Welchen Boden brauchen Bohnen zum Wachsen?“ verschiedene Böden und deren Einfluss auf das Wachstum von Bohnenpflanzen. Die Idee zu dieser Arbeit entwickelte sich aus einer Versuchsreihe, die sie im Rahmen des NAWI-Unterrichts der 6. Klasse zum Bohnenwachstum anfertigte. Sophia stellte in ihrer Arbeit einen Bezug zu den Ländern der dritten Welt und der dort herrschenden Hungersnot her. Dort kann die Wahl eines geeigneten Bodens einen entscheiden Beitrag zur Steigerung des Ertrags liefern. Sophia belegte mit ihrer Arbeit beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ in der Kategorie Biologie den zweiten Platz.

Niklas Hollmann entwickelte ein Marsgewächshaus, um zu untersuchen, ob Pflanzenwachstum auf dem Mars möglich ist. Hierzu versuchte er, die Bedingungen auf dem Mars, wie Bodenzusammensetzung, Temperatur und Atmosphäre, in einem handelsüblichen Gewächshaus nachzubilden und im Anschluss das Pflanzenwachstum zu beobachten.

Auch Lukas Kurpjuhn (MSS 11) nahm am Wettbewerb teil. Er reichte seine Arbeit mit dem Titel „Das System Kamera“ in der Kategorie Technik ein und präsentierte diese bereits am Mittwoch, den 17.2.2016, in Remagen der Jury. Hierbei verglich er die Leistungsfähigkeit von Digital- und Analogkameras anhand der Parameter Lichtstärke und Farbintensität miteinander.

Oliver Hilbert, Eva Schmidt und Katja Schmolz